Die Preisträger

2016
Reinhard Strecker

2014
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

2012
Gerhart R. Baum
Bernd Wagner

2010
Prof. Dr. Dres. h.c.
Spiros Simitis

2008
Seyran Ates

2006
Dr. Heribert Prantl

2004
Dr. Hildegard Hamm-Brücher
Dr. Heinrich Hannover

2002
Margot von Renesse

2000
Barbara Just-Dahlmann
Dr. jur. Theo Rasehorn

1998
Dr. Burkhard Hirsch

1996
Otto Gritschneder
Wolfgang Ullmann

1994
Diether Posser

Preisverleihung 2016

Rede von Herr Prof. Franz-Josef Düwell
Präsident der Arnold-Freymuth-Gesellschaft

Bilder

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Nachruf

08.12.2016
Nachruf auf Dr. Hildegard Hamm-Brücher
* 11.05.1921 † 07.12.2016
Arnold-Freymuth- Preisträger im Jahr 2004
zum Nachruf

 

Aktuelle Veranstaltung

Verleihung des Arnold-Freymuth-Preises 2016
an Herrn Reinhard Strecker

Vor dem Festakt findet um 10.15 Uhr
die Ehrung der Opfer der NS-Justiz an der Mahntafel vor dem Rathaus
(früher OLG-Gebäude) statt.

Sonntag, 27.11.2016, 11.00 Uhr
Forum des Gustav-Lübcke-Museums,
Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm

Begrüßung:
Herr Prof. Franz-Josef Düwell
Präsident der Arnold-Freymuth-Gesellschaft

Grußwort des Oberbürgermeisters
Herr Thomas Hunsteger-Petermann

Grußwort des Justizministers NRW
Frau Präsidentin des Justizprüfungsamtes
Frau Gudrun Schäpers

Musikalisches Rahmenprogramm

Preisverleihung an
Herrn Reinhard Strecker

Überreichung des Kunstwerks
Frau Andrea Peckedraht (Hammer Künstlerbund)

Laudatio:
Herr Dr. Michael Kohlstruck, Institut für
Antisemitismusforschung TU Berlin

Musikalisches Rahmenprogramm

Festvortrag
Herr Ruprecht Polenz, ehem. Vorsitzender des
Auswärtigen Ausschusses des Bundestages
„Neue Herausforderungen für unsere offene
Gesellschaft - was wir aus der Geschichte lernen sollten“

Ansprache des Preisträgers

Musikalischer Ausklang

Es wird gebeten, die Teilnahme E-Mail bis zum 11. November 2016 anzumelden.

 

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft e.V

Die Arnold-Freymuth-Gesellschaft ist 1992 in Hamm gegründet worden. Die Gründung war eine Reaktion darauf, daß in Mölln, Solingen und Hoyerswerda die Schatten der Vergangenheit wieder zum Vorschein kamen. Die Brandstiftungen und anderen fremdenfeindlichen Straftaten förderten die Einsicht, wie sehr Wegsehen moralisches Versagen ist und welche zerstörerischen Folgen es hervorruft.

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Arnold Freymuth - der Namensgeber der Gesellschaft

"Der Jurist ist nicht dazu da, Paragraphen zu verarbeiten, sondern er soll Helfer der Gerechtigkeit sein."

Die Gesellschaft hat sich nach dem am 28. November 1872 geborenen Arnold Freymuth benannt, der von 1911 bis 1919 als Richter am Oberlandesgericht Hamm tätig war. Diese Namensgebung soll den Blick auf einen zu Unrecht vergessenen Juristen richten, dessen Haltung und Einsatz für die Menschenrechte und für die demokratischen Werte vorbildlich war. Freymuth war einer der wenigen republikanischen Juristen der Weimarer Republik, die sich nicht scheuten, mit Zivilcourage allen Fehlentwicklungen öffentlich entgegen zu treten. Privatdozent Dr. Otmar Jung von der Freien Universität Berlin hat sein Leben und Wirken mit viel Liebe zum Detail beschrieben ("Senatspräsident Freymuth. Richter, Sozialdemokrat und Pazifist in der Weimarer Republik. Eine politische Biographie", Frankfurt/M. 1989) .

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